Kommentare zu den Monitoring-Dialogen

Rückmeldungen zu den Monitoring-Dialogen werden hier veröffentlicht.

Rückmeldung zum Dialog mit den Firmen Waliki und Frida Feeling (18.08.2015 - Frankfurt)


"Ich war beeindruckt von der Offenheit beider Importeure. Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Präsentation ganz klar darauf angelegt war, Probleme zu diskutieren und nicht darauf, das Unternehmen möglichst positiv darzustellen. Schade, dass so wenige Leute da waren.

 

Viele Grüße, Nicola Krümpelmann
Weltladen Bornheim"

 

Zusammenfassung vom Dialog Waliki

Zusammenfassung vom Dialog Firda Feeling

Rückmeldungen zum Dialog mit den Firmen Vamos und Indian Handweaving (15.05.2015 - München)


"Einschätzung von Vamos Deutschland e.V.


Die Kreuze von Vamos haben eine sehr hohe Qualität. Wir kaufen sie seit 2003 für unseren Weltladen ein. Wir hatten noch nie eine Reklamation. Wir rufen Frau Moser an und dann wird sofort verschickt.


Es war sehr interessant von Herrn Wägele die genaueren Hintergründe zu erfahren. Die Schwierigkeiten das Holz zu bekommen und die richtigen Farben aus den USA zu importieren waren mir nicht bewusst.

 

Es ist sehr positiv, dass das Projekt vor allem die Frauen unterstützt, die meistens für den Unterhalt der Familie zuständig sind. Die Männer verlassen oft die Familien oder geben das Einkommen nur für ihre Bedürfnisse aus. Projekte, die direkt Frauen Arbeit geben sind sehr wertvoll für die Familien in den Ländern des Südens. Die Frauen können in Heimarbeit die Kreuze bemalen und bei der Familie bzw. Kindern bleiben und haben die Hand auf dem Geld. Das Projekt bezahlt einen 20-25% höheren Preis bei dieser guten Qualität ist das gerechtfertigt. Das Projekt arbeitet nach den WFTO Kriterien.

 

Ein negativer Punkt war für die Zukunft zu sehen. Frau Moser und Herr Wägele hier in Deutschland arbeiten jetzt schon einige Jahre für das Projekt und möchten in den nächsten Jahren einen sogenannten Generationswechsel machen. Ich wünsche Ihnen dabei gute Entscheidungen und hoffe, dass das Projekt gute Nachfolger findet und weiter bestehen bleibt.

 

Einschätzung von Indian Handweaving


Frau und Herr Hogger möchten das Erbe von Agnes Kunze aus München weiter leben lassen. Das große Engagement spürt man bei ihren Ausführungen. So viel Herzblut ist bei beiden zu spüren. Agnes Kunze hat die Leprastationen in Indien aufgebaut. Da Behinderte in den Ländern des Südens noch benachteiligter sind als bei uns, ist es nur zu unterstützen, dass Behinderte in einem geschützten Bereich in Würde arbeiten können. Arbeit macht Würde - Betteln nicht.

 

Die Zahl der Leprakranken in Indien geht Gott sei Dank zurück. Die Alten sterben und es gibt weniger Neuerkrankungen. Dadurch stehen weniger Arbeiter zur Verfügung.

 

Die Bio Baumwolle ist nicht zertifiziert. Die Farben sind AZO frei. Die Abwässer werden bei der Färbung nicht gefiltert, sind aber wahrscheinlich nicht mehr schädlich, da durch mehrere Färbevorgänge die komplette Farbe in der Baumwolle ist. Die Vermarktung der Produkte ist eher schwierig, da sie nicht dem Zeitgeist entsprechen. Die Kalkulation müsste noch zu ihren Gunsten geändert werden-wenig Spanne.

 

Martina Listl
Weltladen Schongau"

 

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"Vamos:


ich kannte die Organisation und Situation von Vamos z.T. schon. Finde es von entwicklungspolitischer und partnerschaftlicher Seite eine seit langem sehr interessante Organisation und sehe das große Engagement dahinter. Die Produkte sind sehr auf die "kirchliche" Seite ausgerichtet und haben dort auch ihre Abnehmer. Der Faire Handel bei Vamos ist für mich sehr auf eine partnerschaftliche Arbeit mit den beiden Handelspartnern ausgerichtet. Gut finde ich, dass es für die Handelspartner nur "ein" Standbein ist und es für die Handelspartner eine Entwicklung bedeutet hat, dass sie Produkte für Vamos herstellen.

 

Die Zukunft von Vamos ist noch eine Baustelle, die aber angepackt wird. Der Weg wird sich dann zeigen.

 

Indian Handweaving:


Weltladen Holzkirchen / Hr. Hogger kenne ich auch schon einige Zeit. Schön ist bei diesem Handelspartner, dass es eine positive Entwicklung bei den Lepra-Erkankungen gegeben hat. Neu war für mich der große Einfluss von der Gründerin Agnes Kunze auf den Handelspartner und den Vertrieb der Produkte in Deutschland, insbesondere in München. Positiv finde ich auch, dass die Bereiche mit der Verwaltung der Spendengelder (Missio), Handel und Bildungsarbeit klar getrennt sind.

 

Nacharbeiten sollten sie im Bereich "Betriebswirtschaft", d.h. die Personenfirma betreibt den Import und Vertrieb der handgewebten Textilien und der Solaranlage. ggf. sollte hier eine Kostenstellenrechnung in der Personenfirma eingeführt werden, um die beiden Bereich klar getrennt zu dokumentieren. Produkte sind Unikate, dies viel besser darstellen, wie dies in den Weltläden umzusetzen ist, bleibt abzuwarten. Zukunftsfähigkeit, ist auch abzuwarten, aber wenn ein Projekt positive Auswirkungen hat und sein "Ziel" erreicht hat, kann ich mir einen geregelten Rückzug auch vorstellen. Insgesamt sind die Dialog-Monitoring Gespräche eine sehr gute und informative Quelle, sich intensiv mit den Importorganisationen auseinanderzu setzen. Es braucht aber auch seine Zeit.

 

Annegret Lueg
Eine Welt Netzwerk Bayern"

 

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Eindrücke vom Dialog

 

"Die Monitoringveranstaltung in München war wirklich sehr interessant für mich, da ich ja beide Projekte seit vielen Jahren kenne. Ich glaube, für alle Teilnehmer war sehr beeindruckend, mit wieviel Herzblut die Verantwortlichen für diese Projekte arbeiten!

 

gez. Susanne Haarländer, Weltladen Weilheim"

 

Zusammenfassung vom Dialog Vamos Deutschland e.V.

Zusammenfassung vom Dialog Indian Handwaving

Rückmeldungen zum Dialog u.a. mit den Firmen gafpro, FairHandel Münsterschwarzach und Tarango
(25. und 26.01.2014 - Würzburg)


"Als Weltladen ist es uns immer wichtig, das die Handelspartner einen verlässlichen Partner im Norden haben und auch selbst einer im Süden aufgebaut wird.

Z.B. bei Udo Reinhardt (gafpro) sehe ich die große Bereitschaft und den absoluten Einsatz sich für die Partner in Südafrika einzusetzen, nur bewundernswert. Langfristig soll eine Struktur angestrebt werden, das der Ausfall einer Person nicht zum kompletten erliegen der Handelsbeziehung kommt. Aber ich denke hier wird daran gearbeitet und der FAIRband in Deutschland könnte hier auch gut unterstützen. Udo hat aber absolut gute Produkte, die für Weltläden sehr interessant sind.

 

Bei Münsterschwarzach ist auch die klare Trennung und die Kennzeichnung der verschiedenen Geschäftsbereiche zu gewährleisten, der Dialog am Sonntag war hier ja sicher der Startschuss und sollte weiterverfolgt werden. Evtl. wäre mal nachzugehen, ob diese Vielfalt für den wirtschaftlichen Betrieb in allen Bereichen notwendig ist und sich eine Zeit auf bestimmte Bereiche zu konzentrieren und diese dann in strukturierter anzugehen. Auch hier kann ich nur den Einsatz und die hohe Identifikation mit den Partnern im Süden lobend hervorheben.

 

Tarango: fand ich sehr bemerkenswert, eigentlich ein Paradebeispiel für den Fairen Handel (Anfang der 90iger Jahre hatten wir im Weltladen schon die Zielvorstellung, dass unsere Arbeit überflüssig wird) sie haben es ein Stück geschafft, dass Tarango in Bangladesh nicht von ihnen wirtschaftlich abhängig sind, jedoch ein Partner an der Seite sind. Wenn Sie in Bayern wären, würde ich Ihnen eine Bewerbung für den Bayerischen Eine-Welt-Preis empfehlen. Interessant wäre, ob sich ihre Produkte mit einem zeitgemäßeren Design am Markt bewähren würde...

 

Annegret Lueg
Eine Welt Netzwerk Bayern"

 

Zusammenfassung vom Monitoring-Dialog gafpro

Zusammenfassung vom Monitoring-Dialog FairHandel Münsterschwarzach

Zusammenfassung vom Monitoring-Dialog Tarango

Rückmeldungen zum Dialog mit den Firmen Schönes aus Indochina und Filigrana (11.11.2014 - Augsburg)


"Es war für mich sehr interessant zu erleben, wie intensiv sich die beiden Unternehmerinnen auf das Monitoring vorbereitet haben. Ein gutes Gefühl zu erleben mit welcher Begeisterung die beiden Damen hinter Ihrer Geschäftsidee stehen. Zwei Unternehmerinnen, die viel Herzblut in ihre Sache stecken, die sich die Arbeit machen in Indochina (hauptsächlich aus Kambodscha) und Paraguay mit den Produzenten etwas auf den Weg zu bringen. Sie persönlich zu unterstützen und auch das eine oder andere zu entwickeln, neue Ideen einzubringen.

 

Bei "Filigrana Schmuck" wird der persönliche Einsatz noch von der eigenen Familie unterstützt, die vor Ort ist. Große Hochachtung für solches Engagement. Es gefiel mir der öffentliche Dialog mit seiner Möglichkeit der Transparenz, der Austausch und der Information über die Auswahl von Partnern und Produkten.

 

Erstaunt war ich über vereinzelte Nachfragen die unseren europäischen Maßstab in Indochina umgesetzt sehen wollten. Das wird wohl nicht gelingen! Es ist wichtig die jeweiligen Situationen vor Ort zu berücksichtigen. Hier habe ich das Gefühl das beide Unternehmerinnen das sehr gewissenhaft im Blick haben.

 

Ich wünsche allen Beteiligten viel Erfolg bei Ihrer Arbeit und wünsche eine gute Zeit.

 

Herzliche Grüße
Ulrike Pabst
vom Weltladen in Rosenheim"

 

Zusammenfassung vom Monitoring-Dialog Schönes aus Indochina

 

Zusammenfassung vom Monitoring-Dialog Filigrana

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